Colorado

Am Donnerstag 18. Mai sind Nan und ich zum Flughafen gefahren und haben uns dort (tränenreich) verabschiedet. Ihr Fliegeer ging um zwölf, sodass sie schon eingecheckt hat und durch die Security durchgegangen ist, nachdem ich mich verabschiedet hatte. Ich bin zu  meinem Gate geganegn und weil mein Flieger ja erst um fünf gehen sollte und ich nicht wusste, dass man so früh schon einchecken konnte, habe ich dort um die zwei Stunden gewartet und letzendlich doch eingecheckt und dann bis halb neun gewartet, weil mein Flieger Verspätung hatte. Papa und Sohie haben mich dann also so gegen halb eins in Denver abgeholt und zu Sophies Gastfamilie gebracht. Am Freitag wurde ich von Sophies Gastschwestern verwechselt und ganz herzlich begrüßt. In der Schule hat mich ein Mödchen gefragt, ob ich denn meine Haare wieder zuruück gefärbt hätte, weil Sophie ja jetzt braun ist. “Ja, ich dachte einfach mal wider blond ist nicht schlecht.” Das Mädchen hat ganz schöne Augen gemacht, als Sophie dann auch noch aufgetaucht ist. Im Englischunterricht hat mich ein Junge geragt, ob ich schon das ganze Schuljahr da war, oder nur so zu Besuch bin. Am Am Freitag war Papa zum Essen bei uns und wir haen uns für Sonntag nochmal zum Essen verabredet, in dem Restaurant, in dem Sophies Gastschwester arbeitet. Am Montag bin ich mit Papa zu den Rocky Mountains und einkaufen gefahren. Dienstag waren wir in der Schule Mittagessen- Abschlusstest- Grillen- und Mittwoch nach Sophies letzem Final sind wir zur Schule ihrer Gastschwester gefahren und haben dort gegessen und dann eine kleine Geburtstagsparty für sie gefeiert. Donnerstag bevor ich wieder zurück geflogen bin, waren wir bei einer Geburtstagsfeier für eine von Valerias und Sophies Freundinnen. Mein Flieger auf dem Rückfug war pünktlich und ich hätte ihn beinah verpasst, weil ich am anderen Ende des Gates mein Handy geladen hatte und dann fünf Minuten vor Boardingende erst in meinen Flieger gegangen bin. Ich war gegen zwei Oklahomazeit im Bett.

Ferien

Wir hatten am 12. Mai offiziell und am 9. Mai inoffiziell unseren letzen Schultag. Ich war in vier aus sieben Fächern gut genug und hatte wenige Fehltage, sodass ich nur in drei Fächern ein Examen schreiben musste. Spanisch, Algebra und Englisch. Ich habe alle am Montag, 8. Mai, geschrieben und dann abends eine kleine Geburtstagsparty  mit der Familie gefeiert. Am 9. Mai war ich in der Schule, hätte aber nicht gehen müssen, weil ich alle Test schon durch hatte, Am 10. Mai habe ich vormittags meinen Führerschein gemacht und dann vom Amt abgeholt und am 11. Mai sind wir nur kurz zur Schule gefahren um Zeugnisse und Prombilder abzuholen. Dabei habe ich mich auch gleich bei allen Lehrern verabschiedet und bedankt.

Colbert Prom

Der Prom meiner Schule in Colbert ist mittlerweile schon eine Woche her.

Areil hatte sich schon bereit erklärt, mein Make up zu machen und nach ihrem Friseurtermin bei Ronda vorberizuschauen. SIe hatte also miens und Nans Makeuo und Haare gemacht, es hatte angefangen zu regnen und wir mussten zum Auto sprinten, damit unser Frisur nicht zerstört wird. Zu Hause haben wir also unsere KLeider angezogen und gegenseitig zugeschnürt, weil sowohl meins als auch Nans Kleid eien Art Korsett am Rücken hatten. Dann sind wir, nachdem es aufgehört hatte, wieder zu Rondas Haus um Bilder mit allen zu machen. Ich war mit Absatzschuhe bei wetem die größte, aber Jared war dann ncoh noch ein- zwei Zentimeter größer. Wir sind nachdem Jared da war noch zu einem anderen Ort gefahren und haben noch mehr Fotos mit allen gemacht, obwohl es wieder angefangen hatte zu regnen. Darüber wurde ber hinweggelächelt. Vor Prom waren wir noch in einem italienischen Restarant essen -mit einer halben Stunde Verspätung, weil wir noch Fotos gemacht haben-. Danach sind wir zur Bibliothek gefahren, wo der Prom stattfinden sollte. Alle Paare mussten zu zweit einen Flur runterlaufen. Danach haben wir Fotos gemacht und eigenltich den ganzen Abend nur noch getanzt und gesungen. Am Ende sollten sich alle hinsetzeten und es wurden Promroyals verkündigt. Prinzessin und Prinz bekommen traditionell immer Elftklässler und König und Königin immer Zwölftklässler. Ich hatte keinen Gedanken daran verschwendet, dass ich etwas davon bekomme und war deswegen super überrascht, als Ben und ich Prinz und Prinzessin bekommen haben. Ein Junge aus meinem Chemiekurs hat König und das Mädchen, von dem ich das Kleid geliehen hatte, Königin bekommen.

Calera Prom

Am Samstag war der Prom an Nans Schule. Wir hatten also für um drei einen Make- Up Termin und Nan hat danach meine und ihre Haare gelockt. Um sechs war Allison bei uns, weil sie noch in den Kleidern Fotos machen wollte. Nans Kleid hat am Rücken ein Korsett, sodass ich erstmal rausfinden musste, wie man das schnürt. Auch das Wetter war etwas kalt und wir haben in unseren Kleidern etwas gefroren, aber da wurde einfach drüber weg gelächelt. Grandma hat uns zum Prom gefahren und kurz bevor wir ins Gebäude gelaufen sind, haben wir noch fetsgestellt, dass wir unsere Karte vergessen hatten. Wir sind aber trotzdem rein gekommen, weil Nan mit dem Schulleiter gesprochen hat. Wir haben uns mit Sue getroffen und Bilder gemacht, für de ich meine Schuhe ausgezoge habe, um nicht ganz so groß zu sein. Ich war trotzdem noch größer als Nan und Sue. Danach haben wir uns einen Tisch gesucht, unsere Schuhe ausgezogen und im Prinzip den ganzen Abend getanzt. Nach dem Prom sind wir mit Kyler, einem Jungen von Nans Schule, nach Hause gefahren, haben uns bequemere Sachen angezogen und sind dann zu einem Lagerfeuer gefahren, wo wir aber nicht lange geblieben sind, weil es zu kalt wurde. Wir sind zu Freunden von Kyler nach Hause gefahren und haben dort Uno und Skip- Bo gespielt und Filme geguckt und sind dann zum Abschluss der Nacht morgens um fünf bei iHop essen gewesen. Wir sind gegen fünf ins Bett und Nan war um sieben Uhr dreißig schon wieder wach…

State- Ausflug

Weil beim District- Wettbewerb im Januar zwei Solos und ein Ensemble von uns eine eins bekommen haben, waren wir heute in Shawnee zum Statewettbewerb. Wir sind also um acht von der Schule losgefahren und waren gegen um zwölf in Shawnee. Wir haben uns in einem kleinem Raum eingesungen und sind dann zum Gebäude für Kristens Solo und das Ensemble gegangen. Wir durften alle mit in den Raum, es gab aber diesmal keine Stühle, sodass wir alle irgendwie merkwürdig hinter ihr standen, während sie ihr Solo gesungen hat. Ich musste mein Solo in einem anderen Gebäude singen, sodass wir dort hingelaufen sind und dann noch relativ lange vor der Tür warten mussten, bevor mich jemand gefragt hat, ob ich denn Anne Jacobs bin. Irgendwie hat beim einschreiben für den Districtwettbewerb irgendetwas nicht ganz geklappt, sodass meine Nachname jetzt einfach ein s noch dran bekommen hat, was aber sicherlich nicht weiter schlimm ist. Miss Hodge und ich sind also in den Raum (weil dieser Raum etwas kleiner war, als der andere, konnten die anderen Mädels nicht mit herein) und ich habe mein Solo gesungen. Wir musste auf unsere Ergebnisse warten und im Umschlag war für keine von uns eine Medaille, was heißt, dass wir alle keine eins hatten. Wir bekommen im ein Blatt mit unserem Urteil darauf und ich war wirklich enttäuscht. Miss Hodge meinte zwar eine zwei im State zu bekommen ist nichts schlechtes, aber da ich im Districts eine relativ gute Bewertung bekommen habe, dachte ich einfach dass es besser ausfällt. Auf dem Rückweg haben wir noch in einem Restaurant Halt gemacht.

Die ACT- Ergebnisse sind am Dienstag mit der Post gekommen. Ich habe von 36 möglichen Punkten 22 erreicht. Mein bester Teil war komischer Weise Wissenschaften und mein schlchtester war, wie zu erwarten, da ich mit der Zeit nicht hinterher gekommen bin, Englisch.

Chor

Ich habe am Donnerstag mit Softball aufgehört. Es hat unglaublcih viel Spaß gemacht, ich bin mit Spielern und Trainern gut zurecht gekommen und habe mich mittlerweile auch etwas verbessert, aber es wurde einfach zu viel. Jeden Tag Training war ich ja schon vom Basketball spielen gewöhnt, aber wir hatten deutlich mehr Softballspiele pro Woche als Basketballspiele. Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils zwei Spiele, und dann Freitag und Samstag Turnier. Neben der Schule und Softball hatte ich also kaum noch Zeit für irgendetwas anderes.

Dadurch musste ich also auch am Freitag nicht zum Spiel und konnte mit auf einen Chorausflug gehen. Wir haben All of me und Seasons of Love zusammen als Chor gesungen und eine 1 und einen Pokal bekommen. Wir haben den Rest des Tages im Freizeitpark verbracht, mit Minigolf und Lasertag spielen und GoKart fahren.

Danach habe ich bei Areil übernachtet und Grandma und Nan haben uns am nächsten Tag zum Promkleid shoppen für Nan abgeholt. Nan durfte eigenltich als Zehntklässlerin nicht zum Prom gehen, hat aber mit ihrem Schulleiter gesprochen, der ihr die Chance, auf ihren ersten (und einzigen Prom) zu gehen nicht verbauen wollte und ihr erlaubt hat zu gehen. Nan nimmt mich mit auf ihren Prom und ich habe sie auch zu meinem Prom eingeladen. Wir mussten, wenn unser Promdate nicht in Colbert zu Schule geht, den Namen auf eine Liste schreiben, damit ein Hintergrundcheck gemacht werden kann. Nan ist nur ihr Spitzname, deswegen habe ich ihren richtigen Namen, Suchada Namvivat, auf den Zettel geschrieben und am nächsten Tag nach dem Frühstück, meinte unser Schulleiter, dass er mit mir reden müsse. Er hat mich also gefragt, wer mein Promdate ist und ich habe ihm erklärt, dass Nan meine Gastschwester aus Thailand ist und dass ihr Name deswegen relativ ungewohnt ist. Ich darf sie mit zum Prom nehmen. Der Prom an Nans Schule hier in Calera ist in zwei Wochen (22.04.) und mein Prom in Colbert ist in drei Wochen (29.04.) in der Bibliothek im Nachbardorf Durant.

Promvorbereitungen

In Vorbereitung auf Prom bin ich am Mittwoch mit meinem Promdate ins Kino und danach Essen gegangen. Ich habe mein Kleid für Prom schon von einem Mädchen aus dem Chor geliehen. Das Prommotto ist “weiß und gold”, sodass ich ein weißes Kleid tragen werde und goldenen Schmuck und Schuhe.

Am Donnerstag sind wir alle nach Okalhoma- City gefahren, weil Nan und Julian dort ein wenig gearbeitet haben. Oklahoma- City ist weiter entfernt als Dallas, was in einem anderen Staat liegt, was aber wohl daran liegt, dass wir direkt an der Grenze wohnen. Wir waren in einem Einkaufscentrum, ich habe nach Schmuck gesucht, aber nichts passendes gefunden. Dafür hat Ben aber seinen Anzug für den Prom gekauft. Er hat Raynie, seine Gastschwester, eingeladen und sie ist sehr aufgeregt, weil es für sie als Freshman der erste Prom sein wird. Ich bin irgendwie ein wenig aufgeregt aber mehr neugierig wie es wohl sein wird, ganz so pompös wie in den Filmen vermutlich nicht, aber trotzdem wird das bestimmt ein toller Abend. Einige Schulen im Umkreis hatten schon ihren Prom, wir sind vermutlich etwas später dran.

Freitag hatten wir im Chor für die Erst- bis Sechstklässler der Schule einen Piratentag mit Basteln, Essen und einem Ausflug auf ein echtes Piratenschiff veranstaltet. Das Geld, was wir eingenommen haben, wird im nächsten Jahr für Ausflüge, T- Shirts oder Auftritte genutzt. Dadurch habe ich am Freitag Softballspiele verpasst, konnte aber am Samstag gehen.

 

Update

Letzten Samstag waren wir wieder mal im Six Flags. Es waren wundervolle 30 Grad im Schatten und die Schlange vor jeder Achterbahn war endlos lang. Eine Falsche Wasser hat ungelogen $ 4.50 gekostet und man durfte keinen eigenen Getränke mit hinein nehmen. Alles in Allem sind wir in drei Stunden im Park drei Achterbahnen gefahren und haben auf Grund der Hitze den Park dann vier Stunden vor Schließung verlassen. Ronda meinte, dass die Jungs, also Ben und Julian und ein Freund von Julian, der ihn zur Zeit besucht (Andi),  und Baileigh und Raynie noch in Tulsa shoppen gehen wollen, sodass wir dort im Shoppingcenter noch Halt gemacht haben. Wir sind am darauffolgenden Sonntag nicht zur Kirche gegangen, weil wir alle noch kaputt vom Samstag waren. Am Montag wurden wieder 25 Grad für den Tag angekündigt, sodass ich mich entschieden hatte, Shorts zu tragen. Meiner Meinung nach waren sie nicht super kurz, sie gingen bis zu meinen Fingerspitzen. Trotzdem wurde ich nach dem Frühstück vom meiner Englischlehrerin zu ihr gerufen und sie fragte mich, ob ich eine Hose zum Wechseln mit hatte. Da ich aber nicht damit gerechnet hatte, dass meine Shorts zu kurz sind, hatte ich keine andere Hose mit und sie meinte dann, dass meine Beinen zu lang sind für diese Art Hose und dass ich die Hose den Rest des Tages einfach auf meiner Hüfte tragen soll und sie bitte nicht nochmal in der Schule anziehe. Okay. Nach dem Frühstück wurden alle Elftklässler in die Bibliothek gerufen, weil wir unsere Unterlagen für den ACT Test am nächsten Tag vorbereiten sollten. Ich habe dadruch also Chmie verpasst und bin zur dritten Stunden, Spanisch, wieder in den Unterricht gegangen. Am Nachmittag hatten wir bei andauernder Hitze ein Softballspiel.

Am Dienstag haben wir mit den Siebt- bis Achtklässlern Frühstück gegessen und sind danach wieder in die Bibliothek, um den ACT zu schreiben. Als ersten Aufgabenteil mussten wir in einem Text markierte Fehler berichtigen bzw aus vier möglichen Antworten die beste heraussuchen. Dass war eigenltich relativ einfach, wenn man die Kommaregeln kannte und anwenden konnte. Der zweite Teil bestand aus Matheaufgaben, die man auch ohne Taschenrechner hätte lösen können. Der dritte Test war ein Lesetest, d.h. wir hatten für vier Abschnitte plus jeweils zehn Fragen 35 min Zeit. Ich bin mit dem Lesen nicht ganz hinterher gekommen, sodass ich für den letzten Teil noch fünf Minuten Zeit hatte. Den Tag schlossen wir mit einem weiteren Softballspiel ab. Am Donnerstag sind wir ins einstündig entfernte Soper gefahren, um dort ein Turnier zu spielen. Für Freitag war schlechtes Wetter angesagt, sodass wir unser Spiel, was eigenltich für Freitag geplant war, am Donnerstag gespielt haben. Es ist jetzt gerade Samstag halb elf und ich fahre in ein paar Minuten nach Colbert und von dort aus mit dem Team nach Soper für unser nächstes Spiel.

Branson

Wir haben zur Zeit bis Freitag noch Frühlingsferien. Von Sonntag bis Mittwoch waren wir also in Branson im Urlaub. Wir hatten für die Tage dort ein Motel gesucht und sind am Montag um elf losgefahren und waren circa um sieben da. Sonntag waren wir dann also nur noch Abendessen und haben den Rest des Tages dann mit einer Netflixserie verbracht. Am Montag wollten wir eigentlich schwimmen gahen, haben dann aber nachdem wir gesehen haben, wie das Schwimmbad aussieht und nachdem wir festgestellt haben, dass das höchste Becken nur kniehoch ist, entschieden, dass dieses Schwimmbad dann eher doch nicht für Teenager gestaltet ist. Da unsere Gastfamilien noch in einen Souvenirshop wolllten, haben wir dass dann am Montag gemacht. Am Nachittag waren wir in einer Art Weltrekorde Museum, dass wirklich gut gemacht worden war. Dienstag war ich früh mit Ryan, dem Enkelkind meiner Gastmutter, in einem Schwimmbad. Das war im Prinzip ein riesengroßer Spielplatz, der mit Wasser überschüttet wurde. Es gab Rutschen und zwei Whirlpools und einen kleinen Wildwasserkanal mit Reifen. Am Nachmittag sind wir noch durch etliche Secondhandläden und Flohmärkte, die Branson so hat, durchgelaufen. Mittwoch mussten wir dann schon wieder zurück, haben aber auf dem Weg noch in Springfield gestoppt um uns noch eine Mall anzusehen. Als wir dort mit dem Essen durch waren und noch ein bisschen durch die Läden gelaufen sind, sind Nan und ich an einer Frau vorbeitgelaufen, die Deutsch gesprochen hat. Für mich hatte sie aber einen Akzent und deswegen habe ich gefragt, ob sie aus Österreich kommt. Nein sie war aus Deutschland, Erfurt, und würde noch bis Ende März bleiben. Ich war wirklich überrascht, jemanden aus Deutschland zu treffen, weil zwar viele deutsche Großeltern haben, aber kaum jemanden aus Deutschland. Ich hab erzählt, dass ich auf einen Highschool- Jahr bin und noch bis Anfang Juni bleiben werde.

Chor

Mittwoch hatten wir einen weiteren Chorwettbewerb. Dieses Mal habe ich mich glücklicherweise entschieden, ein Solo zu singen. Ich habe ein Deutsches Gutenachtlied mit englischen Strophen und deutschem Refrain und ein Latinisches Lied als High- School- Ensemble vorbereitet. Früh um sieben ging es los und nach 2 stündinger Fahrt, Einsingen und Anmelden für den Wettbewrb, mussten wir vor die Jurorin treten. Asl erstes hat ein Middle- School- Ensemble gesungen, dann unser High- School- Ensemble und als nächstes mein Solo. Während ich gesungen habe, musste ich die ganze Zeit lächeln, weil ich nicht wusste, ob die Jurorin anhand meines Akzentes feststallt, dass ich nicht aus Amerika bin und daran dass es mir leicht fällt, die deutschen Wörter zu singen, feststellt, dass ich aus Deutschland bin. Oder ob sie einfach glaute, dass ich eine Amerikanerin bin, die deutsche Wörter eben sehr gut aussprechen kann. Nachdem auch Areil, Kristen und Lexi ihr Solo vorgetragen hatten, sind wir in die Cafeteria gegangen, um noch auf die letzten beiden Middle- School- Ensembles zu warten und anschließend noch Mittag zu essen. Danach haben wir unsere Ergebnisse abgeholt, wobei ein Middle- School Ensembel eine eins, unser High- School- Ensemble eine zwei, Lexi und Areil eine Zwei und Kristin und ich eine Eins erreicht haben. Das heißt, wir beide sind eine Runde weiter und dürfen am 20. April nach Oklahomacity fahren und dort “gegen” die anderen Teilnehmer singen. Bis dahin müssen wir weiterhin an unseren Solos arbeiten, weil wir die gleichen Liedern nochmal singen werden. Auf meiner Bewertung meinte die Jurorin, dass meine Stimme Potential hat, ich nicht mehr so viel schwingen soll (beim Singen “wiege” ich meinen Körper hin und er, einfach um den Rhythmus zu halten und teilweise bekomme ich es auch gar nicht mit, sie meinte aber es würde zu sehr ablenken) und dass ich die deutschen Wörter gut aussprechen kann. Das ist in dem Sinne vielleicht nicht wirklich ein Kompliment an eine Deutsche, aber irgendwie in dem Sinne, dass sie davon ausgegangen ist, dass ich Amerikanerin bin. Obwohl. Wir singen eigentlich immer alles eher britisch, einfach weil es schöner klingt und förmlicher und da ich ja britisches Englisch in der Schule gelernt habe, fällt mir dass auch nicht sonderlich schwer.

Softball- Update: Softball macht immer noch Spaß. Meine Beine, Arme und Schultern haben Muskelkater und wenn man jeden Tag 2,5 bis 3 Stunden unter dem wolkenlosen Himmel bei 20 Grad draußen Sport macht, bekommt eine heller Hauttyp wie ich ohne Sonnencreme schnell Sonnenbrand.

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